Ebbemoore - Naturerlebnisweg südlich von HerscheidWanderung
Die eher kleinen Moore sind die Juwelen des fast vollständig bewaldeten Ebbegebirges. Oft sind sie in Hanglage zu finden. Ihre Vielgestaltigkeit und ihre eigenständige Flora und Fauna begründen ihre landesweite naturkundliche Bedeutung.
Beste Jahreszeit
| Jan | Feb | Mrz | Apr | Mai | Jun | Jul | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez |
Beschreibung
Das größte Moor im Schutzgebiet Ebbemoore ist die "Grundlose", welche in der Nähe der Ortschaft Willertshagen das Quellgebiet der Lister bildet. Einzelne Moore wie der "Wolfsbruch" oder die "Wilde Wiese" lassen sich von den Wanderwegen im Gebiet aus entdecken. Mit viel Glück bekommt man den Schwarzstorch zu Gesicht. Während der Brunft im Herbst sind die hier frei lebenden Hirsche zu hören. Der Hochmoor-Perlmutterfalter steht im Ebbegebirge wie in ganz NRW kurz vor dem Aussterben. Seine Raupen ernähren sich ausschließlich von der Moosbeere.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.naturschaetze-suedwestfalens.de
Als Wanderung wird ein Teilstück des Fernwanderweges „Sauerländer Höhenflug“empfohlen. Als Zubringer dient der regionale Wanderweg A 2, der vom Parkplatz aus parallel zur Landstraße 707 nach Süden verläuft. Nach 1,5 Kilometern auf schmalen Pfaden, vorbei an imposanten Einzelfichten und kleinen Lichtungen biegen Sie links ab auf den Sauerländer Höhenflug (Wegezeichen: weißes H auf gelbem Grund). Nach 200 Metern finden Sie rechts des Wegs den Moorbirkenbruchwald „An der Huwe“.
Nach einem weiteren Kilometer durch Fichtenwald erreichen Sie das Moor „Wilde Wiese“, welches am Steg über den Hornberger Bach beginnt. Nach Überquerung des asphaltierten Südhangweges durchqueren Sie zunächst eine Buchenaufforstung. Bald darauf tauchen der WDR-Sender sowie der Robert-Kolb-Turm und die Gaststätte Nordhelle auf.
Von dort führt Sie der „Sauerländer Höhenflug“ nach Norden steil hinunterzum Skihang. Dort biegt der Weg nach rechts ab, nach 700 Metern biegen Sie linksab auf den „Roteichenweg“. Sobald Sie auf einen breiten Holzabfuhrweg treffen, sehen Sie die Infotafel am Wolfsbruch. Der Rückweg zum Ausgangspunkt verläuft über den Wanderweg A 4.
GPS (UTM): 32 U 412359, 5666622
Google-Koordinaten: 51.144333, 7.746986
Kondition
Erlebnis
Landschaft
| Schwierigkeit | mittel |
| Länge | 7,9 km |
| Aufstieg | 193 m |
| Abstieg | 193 m |
| Dauer | 2,14 h |
| Niedrigster Punkt | 557 m |
| Höchster Punkt | 660 m |
Startpunkt der Tour:
Wanderparkplatz P 5 unweit der Haltestelle des Wanderbusses
Zielpunkt der Tour:
Wanderparkplatz P 5 unweit der Haltestelle des Wanderbusses
Eigenschaften:
- faunistische Highlights
- Rundtour
- Einkehrmöglichkeit
- botanische Highlights
Download
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Die Tour wird präsentiert von:
Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz im Kreis Soest e.V



