Bilstein und Rosenberg - Naturerlebnisweg nördlich von BilsteinWanderung
Vor den Toren der Burg Bilstein im Kreis Olpe wachsen die Urwälder der Zukunft: Der alte Bestand an Eichen und Buchen ist als Wildniswald ausgewiesen. Schon seit 1976 werden in einer 14,7 Hektar großen Naturwaldzelle keinerlei Nutzungen mehr durchgeführt. Weitere 44,5 Hektar wurden 2013 als Wildniswald ausgewiesen und damit gleichfalls der Nutzung entzogen.
Beste Jahreszeit
| Jan | Feb | Mrz | Apr | Mai | Jun | Jul | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez |
Beschreibung
Hoch über dem Veischede-Tal thront die Burg Bilstein. Einst Sitz der Edelherren von Gevore und erster Verwaltungssitz des 1817 gegründeten Kreises Olpe, ist sie heute eine der beliebtesten Jugendherbergen in Westfalen- Lippe. Direkt hinter den Burgmauern erhebt sich der Rosenberg, dessen alte Laubwaldbestände sich anschicken, ein „Urwald von morgen“ zu werden. Der Felsen, auf dem die Burg steht, ist vulkanischen Ursprungs. Im Naturschutzgebiet Bilstein und Rosenberg finden sich jedoch neben dem weitverbreiteten artenarmen Hainsimsen-Buchenwald auch anspruchsvollere Waldgesellschaften wie der Flattergras-Hainsimsen-Buchenwald und der Waldmeister-Buchenwald. Zu Hohltaube, Bunt- und Schwarzspecht, die schon seitlangem in den Altholzbeständen beheimatet sind, hat sich in jüngster Zeit der seltene Mittelspecht hinzugesellt.
Adresse für Navigation: Amtshausplatz, Bilstein (Lennestadt)
GPS (UTM): 32 U 431425, 5660818
Google-Koordinaten: 51.094756, 8.020685
| Schwierigkeit | |
| Länge | 4,6 km |
| Aufstieg | 186 m |
| Abstieg | 229 m |
| Dauer | 2,56 h |
| Niedrigster Punkt | 303 m |
| Höchster Punkt | 453 m |
Startpunkt der Tour:
Burg Bilstein
Zielpunkt der Tour:
Burg Bilstein
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Weitere Infos
Es lohnt sich ein Besuch der „Hohen Bracht“. Vom Aussichtsturm reicht der Blick nach Osten über die
Kammlagen des Rothaargebirges bis hin zum Kahlen Asten, nach Westen bis zu den höchsten Erhebungen des Ebbegebirges
und nach Süden bis zu den Höhen des Westerwaldes. Für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen wurde im Umfeld des Turms ein rund ein Kilometer langer barrierearmer Rundweg angelegt.
Die Tour wird präsentiert von:
Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz im Kreis Soest e.V


